Ende 2025 stand der Düsseldorfer vor der Frage, wie es beruflich weitergeht. Hinter ihm lagen mehr als 25 Jahre in Einkauf, Marketing und Produktentwicklung. Mit künstlicher Intelligenz beschäftigte er sich da schon lange. Seit 2022 systematisch, ab 2024 auch im Betrieb. Und dabei war ihm ein Gedanke gekommen: Wer bringt eigentlich Menschen in seinem Alter bei, mit dieser Technologie umzugehen?
Heute arbeitet Schön an einer eigenen Antwort. Nach seiner Weiterbildung zum KI-Manager tritt er als Schön! KI auf. Sein Thema: Wie kommt KI sinnvoll in den Arbeitsalltag von Unternehmen und ihren Mitarbeitenden? Besonders Menschen, die schon lange im Berufsleben stehen, möchte er den Einstieg erleichtern.
Dabei denkt er weniger an technische Fachbegriffe als an den ganz normalen Arbeitstag: E-Mails beantworten, Informationen sortieren, Präsentationen vorbereiten oder Daten auswerten. Aufgaben, die Zeit kosten. Genau hier kann KI helfen.
Schön kennt solche Abläufe aus eigener Erfahrung. Er hat eingekauft, Produkte entwickelt, Marken aufgebaut und mit Kunden und Geschäftspartnern im In- und Ausland zusammengearbeitet. Dieses Wissen nimmt er mit in sein neues Tätigkeitsfeld. Denn bevor eine KI helfen kann, muss erst einmal klar sein, welche Aufgabe gelöst werden soll.
Für Schön ist künstliche Intelligenz ein Upgrade, vergleichbar mit dem Schritt vom Fax zum Computer. Auch damals veränderten sich Werkzeuge und Arbeitsweisen. Die Erfahrung der Menschen wurde dadurch nicht überflüssig. Sie bekam neue Möglichkeiten.
Genau das möchte er weitergeben: KI muss kein Buch mit sieben Siegeln bleiben. Wer sie für die eigenen Aufgaben nutzt, gewinnt einen Helfer für den Alltag. Was mit den Ergebnissen geschieht, entscheidet weiter der Mensch.
Sein eigener Weg zeigt, dass ein beruflicher Neuanfang nicht bei null beginnen muss. Volker Schön verbindet jahrzehntelange Erfahrung mit einer Technologie, die gerade viele Arbeitsplätze verändert. Und er möchte andere dabei mitnehmen.